Westfälische Rundschau, 26.01.10
6. RuhrCup bricht alle Teilnehmerrekorde
Schwerte. Der 6. Schwerter RuhrCup der DLRG Schwerte brach alle Teilnehmerrekorde: 242 Sportler aus NRW, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg kamen am vergangenen Sanstag mitsamt ihren Trainern, Betreuern und Kampfrichtern an die Ruhr, um das er Stadtbad an seine Belastungsgrenze zu bringen.

Daumen hoch: Schwertes Rettungsschwimmer überzeugten am Samstag im Wasser und als perfekter Organisator. Foto: Ralph Bodemer/WR
Zugleich hiellten sie dievielen fleißigen Helfer der DLRG in Aten. Von 9 bis 18:15 wurde gerettet, was das Zeug hält. Patrick Kaup aus Schwerte war mit seinen acht Jahren der jüngste Rettungsschwimmer, der älteste Teilnehmer der Trainer der Ortsgruppe Emsdetten, der „für seine Schwimmer” auch ins Wasser ging und nach sechsjähriger Pause seinen ersten Wettkampf gekonnt absolvierte. Die Schwerter Lokalmatadoren waren nicht am Start: Anil Sezen weilte beim Kaderlehrgang der neuen Bundestrainerin, während Susanne Kornekihr Wettkampf-Know How als Veranstaltungssprecher mit einbrachte.
Der Gesamtpokal ging nach einem spannenden Zweikampf wie im Vorjahr nach Beckum-Lippetal. Aus lokaler Sicht war es der Tag der Westhofener Jugend: Jasmin Dziuron gewann die Alterklasse 17/18 Jahre, Lisa Sittig holte Silber bei den 15- bis -16jährigen, Jan Speckmann erreichte Bronze in er AK 11/12 und Marcel Schlütz und Dominik Kohl verpassten die Medaillenränge bei den 13/14-Jährigen nur knapp.
Für Schwerte gewannen Sonja und Anke Fabri und Sandra Bonner Gold in ihren „Senioren”-Altersklassen, Maresa Kallmeier wurde Zweite. Marina Nass schaffte holte die Bronzemedaille in der offenen Altersklasse, währen Marius Kreutzer eine Medaille knapp verpasste. Maxi Flacke, sonst immer direkt hinter Jasmin Dziuron, konnte während ihres viermonatigen Kanada-Aufenthalts nicht trainieren und musste sich mit einem sechsten Platz begnügen. Jessica Pollak, im Vorjahr Elfte der Deutschen Meisterschaften, zahlte Lehrgeld bei ihrem ersten Start in der AK 13/14 und wurde wegen einer Disqualifikation nur 32.
Bei den Senioren ging es spannend weiter: Dorothee Strücker schwamm über 50 m Retten mit Flossen inoffiziellen deutschen Senioren-Rekord, Sandra Bonner war kaum langsamer. Beide wollen nun den Rekord am 26. Februar bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Harsewinkel brechen.




