AlbersSeeCup  Rescue 2004  EM-2005  EM-2007  Rescue-2008-Berlin-Warnemünde  ­   RSS-Feed

Westfalen Blatt, 01.03.10

Bronze bis fünf Uhr gefeiert


Teams mit drei Medaillen - Veranstalter werden mit Lob überschüttet

Kampfrichterin Heike Schlosser aus Baden-Württemberg passt bei der AK-120-Staffel aus Rheda-Wiedenbrück genau auf. Im Hintergrund wartet Simon Johanntohrax (rechts) darauf, dass Mark Gochermann anschlägt und ihm die Rettungspuppe übergibt

Von Viola Dietrich
und Wolfgang Wotke (Fotos)

Harsewinkel (WB). Ein besseres Lob gibt es wohl nicht. Sogar die Kampfrichter von der Bundesstelle der DLRG sprachen den Harsewinkeler Veranstaltern ihre Anerkennung aus.
Und auch der Technische Leiter Dirk Brockmeyer von der DLRG Harsewinkel konnte den reibungslosen Ablauf bestätigen. »Es lief alles wunderbar. Es war alles organisiert und wir waren mit den Läufen sogar schneller als geplant.« Nur einmal gab es eine kleine Panne, als DLRG-Fahrzeuge den Busparkplatz an der Realschule versperrten. Doch auch bei diesem Problem war schnell Abhilfe geschaffen - das Ordnungsamt rückte mit Absperrband an. So konnte auch der zweite Tag der Deutschen Seniorenmeisterschaften der Rettungsschwimmer über die Bühne gehen. Nach den Einzelschwimmern am Freitag waren Samstag die Mannschaften dran.

Das AK-120-Team der DLRG Gütersloh wurde dabei seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich souverän die Goldmedaille. Dabei hatte die Mannschaft sogar noch mächtig Konkurrenz bekommen. Biethigheim-Bissingen und Beckum machten dem Trainer Oliver Brinkmann im Vorfeld sorgen. »Die haben mächtig aufgerüstet. Da müssen wir uns ordentlich anstrengen«, hatte Brinkmann im Vorfeld geahnt. Seine Ahnung sollte sich bestätigen, Beckum verwies die Gütersloher nach der ersten Disziplin auf den zweiten Platz. Doch dann war der Ehrgeiz geweckt. Mit Strafpunkten war Beckum nach Lauf zwei abgeschlagen, nur Bietigheim-Bissingen blieb als Konkurrent übrig. Doch die Baden-Württemberger hielten nicht mit. 245 Punkte hatte Gütersloh am Ende Vorsprung.
Eine weitere Medaille gab es Samstag für die Hausherren. Die Harsewinkeler Staffel AK 100 war an Position drei gesetzt und bestätigte diesen Rang. Ein Grund mehr für die Organisatoren, am Abend ordentlich zu feiern. »Um fünf Uhr haben wir uns alle gemeinsam ein Taxi genommen und sind nach Hause«, verrät Claas Bradler aus der erfolgreichen Bronze-Mannschaft am Tag danach mit leicht heiserer Stimme. »Das ganze Wochenende ist super gelaufen, wir wurden mit Lob überschüttet.«

Gold und Bronze, da fehlt noch eine Farbe. Für die Silbermedaille sorgten am Samstag die AK-140-Schwimmer aus Rheda-Wiedenbrück. Als Dritter vorplatziert, verbesserte sich die Mannschaft um einen Platz und vervollständigte so den Medaillenspiegel aus heimischer Sicht. Am Treppchen vorbei schwammen die AK-170-Frauen aus Rheda-Wiedenbrück. Das Ziel, den siebten Platz zu halten, war etwas zu zurückhaltend formuliert. Immerhin schwammen sich die Ladys auf den vierten Platz vor. Zu mutig waren dagegen die AK-120-Männer aus Rheda-Wiedenbrück, die aus dem sechsten eine Treppenplatz machen wollten. Am Ende blieb gegen starke Konkurrenz doch nur der sechste Rang.

Ergebnisse
Einzel: AK 25w: 5. Vanessa Kröger (Harsewinkel); AK 25m: 4. Claas Bradler (Har), 5. Jens Nathmann (Har); AK 30w: 2. Melanie Brockmeyer (Har), 5. Melanie Kotschote (Har); AK 30m: 9. Dennis Müller (Langenberg), 12. Markus Hatzfeld (Har); AK 35m: 3. Oliver Brinkmann (Gütersloh), 18. Juergen Wohlgemuth (Lan); AK 40w: 17. Gabriele Wolfslau (Rheda-Wiedenbrück); AK 40m: 2. Jürgen Hölscher (R-W); AK 50w: 10. Brigitte Merschbrock (R-W);
Mannschaft: AK 100w: 4. Harsewinkel; AK 100m: 3. Harsewinkel, 5. Rheda-Wiedenbrück; AK120m: 1. Gütersloh, 6. Rheda-Wiedenbrück, 11. Langenberg; Ak 140w: 6. Verl; AK 140m: 2. Rheda-Wiedenbrück, 7. Harsewinkel, 18. Langenberg; AK 170w: 4. Rheda-Wiedenbrück.


 
Die Goldbesetzung der AK 120-Mannschaft der DLRG Gütersloh bei der Trockenübung (von links): Martin Zinram, André Westermann, Oliver Brinkmann und Johannes Dobrzanski. Ersatzmann Jochen Pape fehlt.

  
Gabi Wolfslau (Rheda-Wiedenbrück) wartet auf den Wechsel.  

 
Dirk Brockmeyer konnte mit dem Wochenende zufrieden sein.

Von: juergen.jgw


Keine Einträge