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Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 19.11.09

DLRG: Jetzt retten sie wieder


Bei der offiziellen Eröffnung des 19. Internationale Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer: Bürgermeister Jochen Walter, die aus dem Amt scheidende Bundestrainiern Anne Lühn, Oberst Michael Teckentrup (Kommanduer der Bundeswehr-Sportschule) und DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens. Foto:

Warendorf - Mit einem Empfang im Rathaus durch Bürgermeister Jochen Walter, der auch DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens zum Deutschlandpokal begrüßen konnte, und einem stimmungsvollen Aufmarsch auf dem Marktplatz hat der 19. Internationale Deutschlandpokal der Rettungsschwimmer in der Bundeswehr-Sportschule begonnen.

In seiner Eröffnungsansprache hob Jochen Walter die Bedeutung des Sports für die Stadt Warendorf hervor. „Die großen Wettkämpfe wie der Deutschlandpokal spielen für den Ruf als ,Stadt des Sports eine wichtige Rolle“. Die Stadt sei aber auch geprägt vom Breitensport: „Rund 43 Prozent der Einwohner sind Mitglied in einem Sportverein.“

Dr. Klaus Wilkens beschrieb in seiner Rede die wichtigen Säulen, auf denen die DLRG-Arbeit basiert: der Mitgliederbestand, die Qualifikation der DLRGler und der Wasserrettungsdienst. Dazu käme der Leistungssport, „der ein golden schimmerndes Aushängeschild unseres Verbandes darstellt“.

Das Team der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft geht als Titelverteidiger an den Start und will nach den beiden Wettkampftagen am 20. und 21. November erneut ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Doch das wird diesmal nicht einfach. 33 Teams, davon 17 Nationalmannschaften, 16 Mannschaften aus den DLRG-Landesverbänden und insgesamt 275 Athleten werden in der Schwimmhalle ihr Bestes geben auf der Jagd nach Medaillen und Punkten.

An beiden Tagen beginnt der Wettkampf mit dem Einschwimmen bereits um 7.15 Uhr. Schließlich müssen insgesamt zehn Disziplinen, sechs Einzel und vier Staffeln jeweils von den Damen und Herren absolviert werden. Dabei gehen die meisten teilnehmenden Athleten in fast allen Disziplinen an den Start - eine Besonderheit des Rettungsschwimmens im Vergleich zu den Spezialisten im „normalen“ Schwimmen.

VON SEBASTIAN SOKOLOWSKI

Von: juergen.jgw


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