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Presse, 29.05.08

Nottulnerinnen siegen mit Westfalenrekord


Nottuln. Jubelnd lagen sie sich in den Armen – die Schwimmerinnen der Jugendmannschaft der DLRG-Ortsgruppe Nottuln. Gerade hatten sie nach einem fantastischen Wettkampf mit elf Einzel- und drei Staffelbestzeiten den Landesmeistertitel im Rettungs-schwimmen gewonnen und die Konkurrenz aus Neuenkirchen und Emsdetten auf die Plätze verwiesen. Und damit nicht genug. In der 4 x 50 m-Gurtretterstaffel stellten Fa-rina Bielitz, Fiona Bielitz, Caroline Feldkamp und Mandy Hofmann auch noch mit 2:05,0 Min. einen neuen Westfalenrekord auf und schoben sich im Mannschaftsvierkampf in ihrer Altersklasse (1994/1995) auf Platz eins der Jahresbestenliste der DLRG. Das mit dem Westfalenmeistetitel auch die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen im Oktober in Paderborn geschafft wurde, nahmen die glücklichen Schwimmerinnen und ihre Trainer schon fast beiläufig zur Kenntnis.

Ausgezahlt hat sich das intensive Training der letzten Wochen auch für die Nottulner Junioren. Fabian Eiersbrock, Nils Kräuter, Christoph Scheffer, Thore Baesgen und Björn Feldkamp verbesserten sich nach einem tollen Wettkampf in allen vier Staffeln gegenüber den Bezirksmeisterschaften um jeweils vier bis fünf Sekunden und belegten mit neuer Bestpunktzahl im Vierkampf den sehr guten fünften Platz. Damit verbesserte sich das Team, das nun Hoffnungen auf einen Startplatz bei den „Deutschen“ hat, gegenüber der Vornotierung um drei Plätze.

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Ebenfalls verbessert zeigte sich die Herrenmannschaft der offenen Altersklasse. Das Team mit Patrick Richter-Brockmann, Frank Schürhoff, Matthias Hagenhoff, Konstantin Kötter und Michael Dirkmann konnte sich gegenüber den Bezirksmeisterschaften steigern und belegten am Ende den siebten Platz.

Pech hatten die beiden übrigen gestarteten Nottulner Mannschaften. Die Juniorinnenmannschaft mit Lea Suchanek, Saskia Richter-Brockmann, Jana Kalow, Hannah Bald und Katharina Frie mussten den kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall ihrer besten Schwimmerin Viktoria Weiß verkraften. Trotz einer tollen kämpferischen Leistung des Teams blieb am Ende dennoch nur der zwölfte Platz. Damit wurde der Trainingseinsatz der letzten Wochen nicht belohnt, was dazu führte, dass am Beckenrad nach dem Wettkampf so manche Träne floss.

Die männliche Jugendmannschaft, die erst kurzfris-tig für eine ausgefallene Mannschaft nachgerückt war, musste ebenfalls ersatzge-schwächt an den Start gehen. Am Ende belegten Florian Willing, Tobias Rietmüller, Christian Rose, Axel Wormuth und Clara Bußkamp trotz guter Leistungen lediglich den 17. Platz. Dem Team wurden ärgerlicherweise wegen zweier Fehlstarts schon sicher geglaubte Punkte doch wieder aberkannt.

Von: DirkBrocky


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