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Schleswig-Holsteinische Landeszeitung, 31.07.10

Rendsburger Rettungsschwimmer erfolgreich


Wenn im heißen Sand des Warnemünder Hauptstrandes wieder Zeltstädte und Tribünen stehen sowie gestählte und gut gebräunte Sportlerinnen und Sportler auftauchen, dann zeigt die DLRG einmal mehr Rettungssport von internationalem Format.

Einmal mehr fanden über 300 Rettungssportler den Weg an den Ostseestrand vor Rostock. Zehn Nationalmannschaften sowie 43 Clubteams aus ganz Deutschland nutzten das Wetter, um sich sportlich in acht verschiedenen Freigewässerdisziplinen zu messen.

Das Rendsburger Team um Trainer Timo Norden, bestehend aus Sandra Laffrenzen, Rieke und Anne Herms, Kim Möller und Kristina Gudjons sowie Tim und Felix Schmachtenberg, Thomas Tucker, Marc Neubauer und Julian Frenzel konnte hierbei wie 2009 durch Geschlossenheit überzeugen und präsentierte sich im internationalen Teilnehmerfeld ein uns andere Mal in den Finalläufen. So konnten sich gleich im ersten Wettkampf, dem Brandungsschwimmen, Kim Möller sowie Tim Schmachtenberg und Thomas Tucker ins Finale schwimmen. Beim Brandungsschwimmen muss ein Rundkurs von ca. 600m umschwommen werden.

Die Herrenmannschaft verpasste zwar das Finale im Rennen der Gurtretterstaffel, die Frauen aber errangen im B-Finale den dritten Platz.

Mit Kim Möller, Anne Herms und Thomas Tucker hatten sich gleich drei Rendsburger Starter für das Flutlichtfinale im "BeachFlags" qualifiziert. Hier müssen die Starter aus der Bauchlage heraus 20 Meter sprinten und sich dann einen Stab (Flag) greifen. Die Tücke: Es sind nie genug Stäbe für alle da, so dass nach und nach Sportler ausscheiden und am Ende nur einer übrig bleibt. Kim Möller mit Platz 10 und Thomas Tucker als Zwölfter erreichten hervorragende Platzierungen und steuerten wichtige Punkte für die Gesamtwertung bei.

Anne Herms wird diesen Abend am Strand von Warnemünde so schnell nicht wieder vergessen. Nach einem zweiten Platz in 2007 gelang der 19-jährigen Abiturientin der Jungmannschule Eckernförde in diesem Jahr "der große Sprung". Herms konnte während der gesamten Finalläufe ihre internationale Konkurrenz dominieren und sich am Ende vor zwei Starterinnen der Deutschen Nationalmannschaft den Titel im "BeachFlags" sichern. "Wir haben lange für diesen Moment gearbeitet. Sie hat sich diesen Titel wirklich verdient", zollte Herms’ Finalgegnerin Stephanie Kasperski Respekt.

Das Team hat sich mit Platz 8 in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld eine gute Ausgangsposition für das nächste große Ziel, die Europameisterschaften 2011 im spanischen Alicante, geschaffen.

Von: juergen.jgw


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