Ahlener Zeitung, 25.02.10
Telgtes Rettungsschwimmer mit Rumpfteam zur DM

Reinhard Busalski (l.), die Scheffler-Brüder Erich und Richard, Manfred Wellenkötter (M.) und Sebastian Möllers (r.) nehmen an der Senioren-DM in Harsewinkel teil.
Telgte - Die Lebensretter der DLRG-Ortsgruppe aus Telgte fahren mit einem Rumpfteam zur Deutschen Seniorenmeisterschaft. Es sollte der Höhepunkt des diesjährigen Wettkampfjahres werden. Nachdem im vergangenen Jahr gut und intensiv trainiert wurde, meldete die DLRG Ortsgruppe Telgte vier Mannschaften und zwei Einzelteilnehmer zu diesen Titelkämpfen im Rettungsschwimmen auf nationaler Ebene an. Sie werden in Harsewinkel durchgeführt.
Womit die Telgter Rettungsschwimmer allerdings nicht gerechnet hatten, war der Melderekord bei der 22. Veranstaltung dieser Art, sowie das kleine Schwimmbecken in Harsewinkel. Da das dortige Hallenbad nur über vier Schwimmbahnen verfügt, wurden rund 25 Prozent aller angemeldete Mannschaften und Einzelteilnehmer nicht zugelassen.
Bei den Telgtern waren davon zwei Teams der AK 200 Herren und Thomas Schwaack betroffen, die ihre Qualifikationszeiten nicht mit einem Protokoll nachweisen konnten. Außerdem nicht qualifiziert sind die Herren der AK 170, die laut Meldeergebnis auf Rang 18 geführt wurden, da nur 16 Mannschaften in dieser Altersklasse zugelassen wurden, erläuterte der technische Leiter der Ortsgruppe, Sebastian Möllers.
Als Einzelteilnehmer hat sich Sebastian Möllers in der AK 40 für die Wettkämpfe am Freitagnachmittag qualifiziert. In seiner Altersklasse muss er 50 Meter Hindernis, 50 Meter Retten und 50 Meter Retten mit Flossen schwimmen. Für die Herren der AK 200 mit Erich und Richard Scheffler, Reinhard Busalski und Manfred Wellenkötter ist die Nacht am Samstagfrüh zu Ende. Diese vier müssen bereits um 6.30 Uhr im Harsewinkeler Hallenbad sein, um in ihrer Altersklasse 4x50 Meter Freistil, 4x25 Meter Rückenlage Beinarbeit und 4x25 Meter kleine Rettungsstaffel zu schwimmen. Im vergangenen Jahr in Anklam belegten diese vier Schwimmer in ihrer AK den zwölften Platz. Diese Platzierung zu halten ist das erklärte Ziel der „alten Säcke“, wie Möllers schmunzelnd meint, obwohl es mit Meldeplatz 15 einen richtig starken Wettkampf erfordert.




