15.06.04 - 14:30 6. AlbersSeeCup - das wars
AlbersSeeCup - der Sechste
Angefangen hat der 6. AlbersSeeCup mit 20 Minuten Verspätung. Wegen, aber auch trotz starken Regens erklang der erste Startpfiff um 9.20 Uhr zum Board Race.
Beach Flags - diese Disziplin hielt den ASC im Zeitplan am meisten auf. Den Sprint- und Reaktionstest im Sand halten viele Wettkämpfer für am meisten überflüssig, wie uns bisher zu Ohren kam. Bestimmt ein gutes Streitthema in den Kommentaren (siehe ganz unten).
Celles Teammanager Stefan Büscher sprang am Samstagmorgen spontan als Marshall und Starter ein, nachdem der etatmäßige Kampfrichter plötzlich nicht erschienen war. Danke Stefan, du hast deine Sache gut gemacht.
Die längste Anreise zum 6. AlbersSeeCup absolvierten in sieben Stunden die Rettungssportler aus der Sektion Innerschwyz / Schweiz. Und die waren dennoch die ersten, die am Freitag ankamen.
Eintausendeinhundert und acht Meter Leinen waren notwendig, um die 14 Laufbahnen für den 90-Meter-Sprint der Junioren-Rettungspokal-Quali zu markieren. Ganz so viele Leinen, Spannbänder, Rollgurte und Absperrband waren zwar nicht vorhanden, trotzdem hat jede/r den direkten Weg ins Ziel gefunden.
Fotografiert hat Kea Pfundheller aus Langenberg/NR. 700 Bilder schicken (in Kürze) wir den Teilnehmern nach Hause und stellen sie auszugsweise auf www.Rettungssport.com online.
Gastgeschenke aus der Schweiz brachte Pascal Stöckli mit. Alle Ortsgruppen, die zur Siegerehrung kamen, bekamen Axe- und Dove-Proben mit nach Hause.
Helfer aus fast allen Ortgruppen des DLRG-Bezirks Kreis Gütersloh unterstützten uns als Kampfrichter bei der Durchführung de 6. AlbersSeeCup. Danke an: Gütersloh, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg.
In der Post stecken geblieben ist unsere neue Paketwaage, mit der wir versprochen hatten, jeden Surf Ski und jedes Paddle Board auf sein Gewicht zu überprüfen. das musste dann leider ausfallen. Mittlerweile ist die Waage da - und sieh an: sie ist nicht mal wasserdicht!
Juergen Wohlgemuth und Dirk Brockmeyer organisierten Deutschlands zweitgrößten Freigewässer-Wettkampf nahezu im Alleingang. Beim Auf- und Abbau wurden sie von ein paar zehn- bis 15-jährigen Schülern unterstützt. Die Streckensicherung, Verpflegung und Reinigung der Turnhalle übernahm die DLRG-OG Lippstadt unter der Leitung des Vorsitzenden Bernd Spieker. Und am Montag mussten alle wieder zur Arbeit . . .
Kommentare lieferten die beiden Sprecher Markus Plauschinn (Gütersloh) und Jens Nathmann (Harsewinkel) während des gesamten Wettkampfes – beide selbst erfahrene Wettkämpfer.
Lettes Rettungsschwimmer nahmen zum ersten mal an einem Freigewässer-Wettkampf teil – aber nicht zum letzten Mal. Manche Nippers hatten zum ersten Mal ein Board in der Hand, paddelten sich aber gleich ins Finale.
Motorboote zwei an der Zahl: "Pelikan" und "Graf Bernhard" von der OG Lippstadt schipperten über den See, sorgten für die nötige Sicherheit und brachten die Gurtretter-Opfer so schnell zu ihren Bojen wie bei kaum einem anderen Wettkampf.
Norderstedts Teilnehmern gefiel das neue Rettungssport-Equipment, dass www.Rettungsport.com speziell für den Materialpool zum 6. AlbersSeeCup angeschafft hatte, so gut, dass der Teammanager – nach einem kurzen Telefonat mit der Kassenwartin – gleich einen Surf Ski mit nach Hause nahm.
Ohne Regen hat es in den vergangenen sechs Jahren noch keinen AlbersSeeCup gegeben. der erste – 1999 – war ebenfalls total verregnet. Seitdem besserte sich das Wetter jedes Jahr ein klein wenig. Aber einen rein sommerlichen und trockenen Wettkampf gab es am Alberssee noch nicht.
Polizeibesuch wollten wir am Samstagabend nicht mitfeiern lassen. Die Beamten, die sich im Namen der Anwohner über zu laute Musik beklagten, haben wir wieder fortgeschickt.
Quilitz heißt der schnelle Thomas aus Lülsdorf, der bei der LV-Junioren-Quali Nordrhein den 90-Meter-Sprint und Beach Flags gewann.
Regen - ohne Worte -
Sangria gab's am Samstagabend reichlich und kostenlos für alle Wettkämpfer, Betreuer und Helfer bei der Abschlussveranstaltung. schade, dass nur noch wenige mit uns feiern wollten. Einige Liter blieben übrig . . .
Trophäen gab es beim AlbersSeeCup drei Stück zu gewinnen: für den Sieger und die Siegerin der Junioren-Wertung, für die beiden Sieger Ironman und Ironwoman sowie die zwei großen Wanderpokale für die Gesamtwertung der Frauen und Männer. Die jeweils drei bestplatzierten Nippers wurden mit Medaillen belohnt. Falls jemand keine bekommen hat, bitte schnell melden.
Uwe Liestmann aus Celle war mit 46 Jahren der älteste Teilnehmer im Wettkampf.
Vlissingen hat den großen Wanderpokal für die Gesamtwertung der Frauen gewonnen. Leider hatten die vier keinen Platz in ihrem kleinen Auto für die Trophäe und haben sie zurückgelassen. Die bekommen sie nun bei anderer Gelegenheit erneut überreicht.
Wolfgang Schwade als Schirmherr hatte bei seinem Besuch die Sonne dabei. Als der Bürgermeister der Stadt Lippstadt morgens am See erschien, rissen die Wolken auf und die Sonne kam heraus. Bis der Schirmherr wieder ging und sich ein ausgiebiges Gewitter ausließ. Im nächsten Jahr bitte unbedingt den ganzen Tag über bleiben!!!
X-trem gefordert war auch Sebastian Lange. der Rheda-Wiedenbrücker war der Wettkampfleiter für die Nippers, musste zwischendurch und teilweise gleichzeitig aber auch für seine Mannschaft oder im Ironman starten. Gut gemacht Seb - Danke.
Yippy, Yeah", rief Hans Vijge, als er seinen Ironman-Sieg aus dem Vorjahr wiederholte.
Zieleinlaufnummern wurden am Ende rar. Einige Zahlen gingen verloren und mussten durch einen Papierschnipsel ersetzt werden. Dass diese mit jedem weiteres Lauf immer schwieriger einzusetzen waren, liegt auf der Hand.




