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24.11.03 - 22:10 D-Pokal 2003 - Notizen

Kategorie: Specials

Von: juergen.jgw

15. Deutschlandpokal in Warendorf

 

Kampfrichterbeauftragter Wolfgang Draajier hat für den 15. Deutschland-Pokal extra auch internationale Kampfrichter eingeladen; einerseits um den Stellenwert der Veranstaltung anzuheben und andererseits um genau den Schiedsrichtern, die im kommenden Jahr bei der Rescue zum Einsatz kommen, noch einen internationalen Wettkampf "zum Üben" zu ermöglichen.

 

 

 

 

 

Der 16. Deutschlandpokal wird im kommenden Jahr nicht in Warendorf ausgeschwommen, da die Schwimmhalle der Bundeswehrsportschule renoviert werden wird. Gerüchten zu Folge soll der D-Pokal nach Lübeck ausweichen. Das würde Sinn machen, denn ein Jahr später sollen hier die Europameisterschaften ausgetragen werden.

 

 

 

"Ich wollte hier kein Schiri sein!"

Martin Bürger (Westfalen), zu den schwierigen Entscheidungen, die das Kampfgericht zu fällen hat.

 

 

 

 

 

DLRG-Aktivensprecher Carsten Schlepphorst habe während des Wettkampfes ein ausführliches Gespräch mit Oberkampfrichter Bob Dekkers gehabt und ihn dabei darum gebeten, hart und gerecht durchzugreifen, besonders was das Puppe schleppen in Kraullage angeht. "Überall wurde anders geschiedst, bei der WM 2002 war alles erlaubt - das ist nicht richtig. Wir Deutschen schwimmen zu sauber und vergessen dabei, dass wir auch schnell schwimmen müssen. Andere Nationen achten nicht so sehr auf einen sauberen Stil. Deshalb ist es gut, dass hier ein Zeichen gesetzt wurde."

 

 

 

Das 100m Retten mit Boot dominierten ganz klar die Retter aus Deutschland. Bei den Frauen siegte Claudia Schlepphorst (Westfalen) vor Cornelia Carl (Nordrhein) und Alexandra Berlin (Mecklenburg-Vorpommern). Bei den Männern belegten die DLRG'ler gleich die ersten 13 Plätze. Mit dem Holländer Hans Vijge platzierte sich der erste Nicht-Deutsche auf Platz 14. Es siegte Sascha Mengel (Mecklenburg-Vorpommern) vor Marcus Mohnke (Schleswig-Holstein) und Carsten Schlepphorst (Westfalen).

 

 








Foto: DLRG

 

 

 

 

Beim 100m Retten mit Flossen hatte sich Nicola Ferrua aus Italien zu früh gefreut. Er schwamm zwar mit 0:51,91 Min. die beste Zeit des Tages, wurde aber genauso disqualifizier wie 19 andere Schwimmer auch. "Nur" 102 kamen regelgerecht ins Ziel. Gewonnen hat Barjo van Niekerk (Südafrika) mit der drittschnellsten Zeit von 0:52,35 Min. vor Martin Klimach (Rheinland-Pfalz). Auch Jason O'Pray (Australien) war mit 0:52,03 Min. aus dem Rennen genommen worden.


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