16.07.07 - 19:59 Heroes of the Seas
Die ehemaligen Rettungssportler Lars Görny und Lutz Heimann wagten und schafften den bisher einmaligen Rekordversuch: sie schwammen einmal rund um die Insel Mallorca. Alle Berichte von rettungssport.com dazu fassen wir noch einmal auf dieser Seite zusammen. Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung an Christoph Heyer.
14.07.2007
7. Tag: Geschafft
Geschafft. In sechseinhalb Tagen haben Lars Görny und Lutz Heimann die Insel Mallorca umschwommen.
Völlig erschöpft aber sichtbar glücklich kamen die beiden Samstagmittag um 14.32 Uhr nach 364 Kilometern im Salzwasser des Mittelmeeres an den Strand von Paguera. Den letzten Kilometer sind beide zusammen geschwommen. Der Strand ist gut gefüllt mit Touristen, aber auch vielen Fans und Freunden, die die Helden der Meere, die "Heroes of the seas", wie sie sich nun zu Recht nennen dürfen, jubelnd in Empfang nahmen. In einer großen, hergerichteten Arena und mit viel Öffentlichkeit wird die Umrundung nun gefeiert.
14.07.2007
7. Tag: Kurz vor dem Ziel
Das Ziel ist greifbar nahe. Am 7. Tag der schwimmerischen Mallorca-Umrundung haben Lutz Heimann und Lars Görny gute Bedingungen. Der Wind hat ein wenig abgeflacht und Heimann und Görny werden gar von den Wellen geschoben.
„Im Wasser ist es noch weniger schaukelig als auf dem Boot“, sagt Christoph Heyer. Der hat die Aktion nicht nur an Land, auf dem Boot und für rettungssport.com begleitet, sondern ist heute morgen auch im Wasser eine Stunde zusammen mit Lutz Heimann geschwommen. Dabei mussten sie kurz unterbrechen, weil „Schlagerkönig“ Jürgen Drews zu Besuch kam und zu Werbezwecken selbst einmal ins Wasser sprang.
13.07.2007
6. Tag: Zungen geschwollen
Am Freitag, den 13., sind Lars Görny und Lutz Heimann bei ihrer Mallorca-Umrundung wieder ein ganzes Stück vorangekommen und haben ihr Tagessoll geschafft. Anstelle die Bucht von Palma im Süden der Insel auszulassen, sind sie zu zwei Drittel auch diesen "Umweg" geschwommen. Gegen 21 Uhr kamen sie aus dem Wasser.
Neben dem geschwollenen Handgelenk von Lutz Heimann und den Schulterproblemen Lars Görnys' sind es vor allem Mund- und Rachenraum, die arg unter dem Salzwasser, dem die Jungs seit sechs Tagen ausgesetzt sind, leiden und sich teilweise entzündet haben. Die Zungen sind geschwollen, das Sprechen fällt schwer.
Dennoch haben sie ihren Humor nicht verloren und Görny lässt bei jeder sich bietenden Gelegenheit einen coolen Spruch los. Mit großer Gewissheit werden sie am frühen Samstagnachmittag an ihrem Ausgangsort in Paguera ankommen.
12.07.2007
5. Tag: Besuch kommt an
Der Wind hat noch zugelegt und natürlich schimpfen Lars Görny ebenso wie Lutz Heimann bei ihrer Mallorca-Umrundung über die tückischen Kappelwellen. Die Seekrankheit scheinen die beiden Schwimmer im Griff zu haben. Jetzt sind es Hände, Arme und Schultern, die Probleme bereiten. Klar, beim schwimmen im offenen Meer werden diese Köroperpartien am stärksten beansprucht. Und bei dieser außergewöhnlichen Belastung ganz besonders. In ihren Neoprenanzügen werden die Schwimmer auf der Wasseroberfläche getragen, Beinarbeit ist hier nur Nebensache.
Heute ist Lutz' Freundin Stephanie angekommen. Ihr Besuch wird ihn moralisch noch ein Stück aufbauen. Morgen wollen seine Eltern nach Mallorca fliegen. Ebenso wird Lars' ehemaliger Partner Jörg Löwenau erwartet.
Wir drücken weiterhin die Daumen.
Der Süden von Mallorca ist erreicht. Lars und Lutz waren heute jeweils sieben Stunden im Wasser und haben dabei 52 Kilometer geschafft. Sind relativ müde und ihre Haut ist vom Meer schon sehr angegriffen: überall gibt es Entzündungen und wunde Stellen. Aber sie sind weiterhin davon überzeugt, dass sie am Samstag in der Bucht von Paguera ihr Ziel erreichen. Natürlich hoffen alle, dass viele Fans auf die Schwimmer warten und sie dann feiern werden.
12.07.2007
5. Tag: Weiter mit Schmerzen
Am 5. Tag der Mallorca-Umrundung werden die körperlichen Belastungen schlimmer. Die einstündigen Pausen auf dem Begleitboot nutzen die beiden Langstreckenschwimmer, um sich gleich an Bord massieren zu lassen. Dazu muss Lutz Heimann sein geschwollenes, rechtes Handgelenk regelmäßig mit Eis kühlen. Lars Görny ließ sich etwas in den Ellbogen spritzen, um weiter schwimmen zu können. Auch Schulter und Rücken bereiten ihm Probleme. "Ich bin froh, dass ich soviel trainiert hab", sagt er. Doch der eiserne Wille, die Insel Mallorca zu bezwingen, ist stärker als die Schmerzen.
Gestern sind sie bereits fünf Kilometer weiter geschwommen als das Etappenziel, insgesamt 60 Kilometer. Heute wollen sie 50 Kilometer schaffen.
Mehr noch im Internet auf www.heroesoftheseas.de
11.07.2007
4. Tag: "Läuft".
"läuft", wie man heutzutage sagt.Zur Mitte des vierten Tages ihrer Mallorca-Umrundung sind Lars Görny und Lutz Heimann 35 Kilometer geschwommen. Damit sind sie voll im Plan, nur machen sich die ersten Belastungen bemerkbar: Lutz laboriert an einem schmerzenden Handgelenk, bei Lars sind es die Schulter und der Rundrücken, die Probleme bereiten und den Physiothertapeuten fordern.
11.07.2007
4. Tag: Der Wind flaut ab
Pünktlich um 6.30 Uhr ging Lutz Heimann heute als erster ins Wasser. Der Wind hat abgeflaut und kommt jetzt von hinten. Das Wasser trägt leichte Schaumkronen, Windstärke 3 ist doch schon erträglicher. Lutz ist noch ein wenig müde von dem anstrengenden Vortag. Auch heute hat er schon wieder Begegnungen mit Feuerquallen gehabt. Nach einer Stunde wird planmäßig gewechselt: Lars Görny steigt ins Wasser und Lutz Heimann gibt derweil dem Radiosender Ostseewelle ein Interview. Der ruft jeden morgen zwischen 8 und 9 Uhr an. Am Freitag gibt es auch ein Liveinterview bei ndr1.
In den Pausen gibt es viele Bananen, Obst, Powerriegel und manchmal auch Kartoffelbrei. Sie wollen es heute auf jeden Fall bis Cala Millor schaffen.
Mehr noch zu dem Rekordversuch auf www.heroesoftheseas.de
11.07.2007
3. Tag: Seekrankheit greift um sich
Der dritte Tag der Mallorca-Umrundung war ein großes Stück anstrengender, als es Lars Görny und Lutz Heimann erwartet hatten. Pünktlich waren die beiden gestartet, doch die Meeresverhältnisse machten es den Langstreckenschwimmern keineswegs leicht. Der Sturm von gestern schob die Wellen in die eine, der mittlerweile gedrehte Wind in die andere Richtung. Hoher Seegang, dicke Kappelwellen und Dünungen bis zu fünf Meter schüttelten die Jungs bei strahlendem Sonnenschein gehörig durch.
Die Pausen - geplant war abwechselnd eine Stunde schwimmen, eine Stunde Pause - waren indes keine wirkliche Erholung. Weil auch das Begleitboot ordentlich schaukelte und vor allem Lutz Heimann unter der Seekrankheit leidet, schwamm Lars gar zwei Stunden am Stück. Trotz krasser Gleichgewichtsstörungen stieg aber auch Lutz ins Wasser - jedoch verkürzten beide die Wechsel auf 45 Minuten, um nicht zu lange auf den wackelnden Booten bleiben zu müssen.
Doch nicht nur die Schwimmer, auch Teile der Mannschaft kommen mit 15-stündigen Schaukelei auf den Booten nicht klar und sind mittlerweile seekrank. Gar nicht so einfach, das eigene Boot in diesen Wellen unter Kopntrolle zu behalten und gleichzeitig noch auf einen Schwimmer aufzupassen.
Am Dienstagabend sind Schwimmer und Begleitboot wohlbehalten am zweiten Etappenziel in Cabo Formentor angekommen - mit einem Tag Verspätung. Nichtsdestotrotz sind Heimann und Görny fest davon überzeugt, dass sie die Umrundung Mallorcas schaffen werden. Die physische Fitness ist da, die dürfen sie sich nur nicht von der Schaukelei kaputt machen lassen.
Trotz der Probleme ist die Stimmung noch nicht am Boden, optimistisch gehen sie in den Mittwoch: Ein neuer Tag, weiter geht's. Viel Glück.
10.07.2007
3. Tag: Jetzt erst recht
Am dritten Tag beginnt die Aufholjagd für Lars Görny und Lutz Heimann. Jetzt müssen die beiden Langstreckenschwimmer bei ihrem Versuch, Mallorca zu umschwimmen, das aufholen, was sie auf der zweiten Etappe nicht geschafft haben. Wegen des Wetters hatten sie gestern schon nach einer Stunde abgebrochen.
61 Kilometer auf der ersten und nur 2,2 Kilometer auf der zweiten Etappe - das bedeuetet einiges an Nachholbedarf. Das Wetter ist am dritten Tag ein wenig besser geworden: Der Wind hat über Nacht gedreht. Aktuell bestehen drei bis vier Windstärken landabwärts, durch den gestrigen Sturm besteht eine sehr hohe Dünung.
Um 6.45 Uhr war Lars der Erste im Wasser, brach nach fünf Minuten aber bereits ab, weil er mitten in einen Feuerquallen-Schwarm geraten ist. 800 Meter von der Küste entfernt wurde er erneut ins Wasser gelassen - dort lief es besser.
Weniger gut ist die Verfassung von Lutz Heimann. An Bord leidet er an Übelkeit, er kann nicht essen. Deshalb bleibt Lars 15 Minuten länger im Wasser bis zum ersten Wechsel. Im Wasser fühlt sich Lutz dann besser und er peilt in seiner ersten Stunde die Vier-Kilometer-Marke an.
Ansonsten ist die Stimmung gut, alle sind zuversichtlich. Die Schwimmer sagen: "Wir schaffen es!" Wir drücken die Daumen.
Mehr dazu: heroesoftheseas.de
09.07.2007
2. Tag: Abgebrochen wegen Wellengang
Den ersten Tag haben Lars Görny und Lutz Heimann gut überstanden. Der zweite dauerte gerade mal eine Stunde. Wegen zu hohem Wellengang bei sieben Windstärken wurde der Rekordversuch, die Insel Mallorca zu umschwimmen, bis auf Weiteres unterbrochen.
Um 6.30 Uhr war Lars Görny planmäßig gestartet, schaffte dann aber nur 2,6 Kilometer. Jetzt liegen die Beiboote im Hafen von Sóller und warten auf besseres Wetter, während Görny und Heimann am Strand Interviews geben.
"Dass die Nordküste schwierig ist, war klar", sagt Christoph Heyer, einer der Begleiter. "Von daher war auch mit einer Unterbrechung zu rechnen."
Lutz Heimann hat im Laufe des ersten Tages seine Magenverstimmung überwunden. Derzeit versucht er den linken, mittlerweile getapten Arm zu entlasten.
Weitere Infos auf www.heroesoftheseas.de
08.07.2007
Heimann startet mit und trotz Magenproblemen
Die vermeintlichen "Heroes of the seas" sind gestartet.
Pünktlich um 6 Uhr gab der Bürgermeister am heutigen Sonntagmorgen in Paguera den Startschuss. Lutz Heimann ging als Erster ins Wasser - leicht geschwächt mit Magenproblemen. Die Schaukelei auf dem Boot war wohl doch etwas viel. Nichtsdestotrotz sind Heimann und Lars Görny, die sich stündlich abwechseln, um die Insel Mallorca zu umschwimmen, im Zeitplan: knapp vier Kilometer schaffen sie derzeit pro Stunde - bei Gegenwind. Die weiteren Wetterbedingungen sind indes optimal: blauer Himmel und Sonnenschein bereiten zumindest der Crew auf den Begleitboden einen angenehmen Tag.
Für morgen sind die Wetteraussichten allerdings ungleich schlechter. Noch mehr Wind und noch mehr Wellen sind vorausgesagt.
Weitere Infos zu dem Rekordversuch im Logbuch auf www.heroesoftheseas.de
Zwei Männer - 107 Titel
An diesem Sonntag starten die ehemaligen Rettungsschwimmer Lars Görny und Lutz Heimann ihren Rekordversuch: Binnen einer Woche wollen sie die Insel Mallorca umrunden, schwimmend.
"Zwei Männer - 107 Titel" - so werben die beiden Ausdauersportler auf ihrer Internetseite für sich und die außergewöhnliche Idee. Schon vor dieser außergewöhnlichen Aktion waren sie erfolgreiche Sportler und haben reichlich EM- und WM-Medaillen gesammelt.
Die rund 360 Kilometerstrecke haben sie in sechs Etappen eingeteilt, die sie - wie berichtet - im stündlichen Wechsel zwischen 6 Uhr morgens und 22 Uhr abends abschwimmen wollen.
Mehr als ein halbes Jahr haben Lutz Heimann (DLRG Halle-Saalkreis) und Lars Görny (DLRG Stralsund) sich auf diese Ausdauerleistung vorbereitet.
Mit großem Aufwand und professioneller Unterstützung ist das Duo diese Aktion angegangen. Derzeit läuft die Promotion-Maschinerie auf Hochtouren und in vielen Medien häufen sich derzeit die Radio-Interviews, Fernsehauftritte und Pressemeldungen.
Start ist am Sonntag, 8. Juli, um 6 Uhr am zentralen Strand von Paguera.
Zusammengefasst gibt es alle wichtigen informationen - auch einen Videomitschnitt des TV-Auftritts im mdr - auf der Homepage
www.Heroesoftheseas.de.
28.03.2007
400 Kilometer in 6 Tagen.
Diesen Sommer erlebt Mallorca einen neuen Höhepunkt
Zwei Weltmeister aus Deutschland schwimmen um die Insel
Alle können zuschauen, sie anfeuern und live dabeisein
Die Lieblingsinsel der Deutschen hat eigentlich schon alles erlebt.
Doch dieses Jahr haben sich zwei Deutsche etwas Neues einfallen lassen.
Lars Görny und Lutz Heimann umrunden die Insel.
Und! Sie werden schwimmen.
Die 400 Kilometer sind nichts für Anfänger. Nur von einem Boot
und einem Arzt begleitet, bedeutet jeder Fehler das sichere Ende der Mission, die da lautet „Als Helden der Meere“ auf jeden Fall ankommen.
400 Kilometer schwimmen bedeutet - eine Woche im Salzwasser,
verfolgt von den Einheimischen und den Urlaubern.
Alle können den Rekordversuch live mitverfolgen.
Radio Mallorca wird täglich darüber berichten,
wie sich die beiden Deutschen durch das Meer kämpfen.
Es geht nicht um Geschwindigkeit, denn Weltmeister sind sie beide schon.
Lars uns Lutz erfüllen sich einen Traum.
Die beiden Deutschen werden als ERSTE die „Insel“ bezwingen.
Sie können live dabei sein, wenn es im Juli heißt:
Zwei Weltmeister umrunden die Insel als „heroes of the seas“.







