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04.02.06 - 00:00 Rescue 2006

Kategorie: Specials

Von: DirkBrocky

Am 12. Februar beginnt in Australien die Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen „Rescue 2006“. Während für die Nationalathleten der Wettkampf am 14. Februar im Pool von Geelong beginnt und am 18. Februar am Strand von Loorne endet, sind die Senioren bereits vom 12. bis 16. Februar im Einsatz. Die Wettkämpfe der Vereine schließen sich am 19. Februar an und enden am 26. Februar. Wir werden euch an dieser Stelle mit Neuigkeiten versorgen.

Berichte und Kommentare zu den Masterswettkämpfen
weiteres Gold für Ute Hole
Die Remagerin Ute Hole gewann im Surf Race ihr bereits drittes Gold am Strand von Lorne. Ihr Mann Gerd Hole gewann Bronze in der gleichen Disziplin.

Norbert Haaser (Bermatingen-Markdorf) wurde hingegen Sechster im Rescue Tube Race und Zehnter im Ironman der AK 40.

Ute Bahro (Berlin-Lichtenberg) wurde Sechste und Klaus Staiber (Fellbach) Siebter im Rescue Tube.

Stark besetzt sind dagegen die Altersklassen der jüngeren Teilnehmer: Grant Wilkinson - Interclub-Weltmeister im Surf Ski von Durban 1996 - kam im Ski Race der AK 30 nicht über den 5. Platz hinaus. Und auch Mark Forrester aus Crantock (GB), der bei der EM 2005 noch die Interclubs am Beach aufmischte, ist hier vorne zu finden.

Masters am Beach
Während die Nationalteams im Pool um Punkte kämpfen starten ab heute die Masters am Beach von Lorne.

Gleich in der früh gewann Ute Hole Gold im Beach Sprint und im Rescue Tube Race der AK 60+.

Das beste Resultat der jüngeren Deutschen Teilnehmer war ein 8. Platz für die Korschenbroicher in der Taplin Relay, die Strandwettbewerbe wurden erwartungsgemäß von den Australiern dominiert.

Flughuhn
15.02.2006, 19:53 kleiner Nachtrag, beim Beach Run wurde der "Junge Hüpfer" auch 8.
Flughuhn
15.02.2006, 19:47 Da war aber noch ein "Junger Hüpfer" am Start beim 2km Beach Run, der zweimalige Vizeweltmeister aus Alpen
Liebe Grüße auf diesem Weg und Herzlichen Glückwunsch!!!

Zweimal Doppelgold für Ute und Gerd Hole
100m Retten mit Flossen:
In 1:04,03 Minuten gewann Claudia Schlepphorst (Rheda-Wiedenbrück) ihr erstes Senioren-WM-Gold. Sven Helbig - ebenfalls Ak 30 - gewann Silber für die DLRG Alpen.
In der Ak 40 siegte Norbert Haaser (Bermatingen-Markdorf) in 1:03,7 Min.. Als Zweiter schlug Manfred Winkler an, wurde aber wegen eines Frühstarts disqualifiziert. Gold und Bronze gab es in der Ak 45 für Mirko und Ute Bahro aus Berlin-Lichtenberg. Silber in der Ak 55 ging an Wolfgang Schrader aus Magdeburg.
In der Ak 60+ holten Ute und Dr. Gerd Hole Doppelgold für die DLRG Remagen.

50m Retten:
Sven Helbig gewann in der Ak 30 seine zweite Silbermedaille, Manni Adrian (Korschenbroich) wurde Vierter. In der AK 35 holten Sebastian Möllers (Telgte) bei seiner nun vierten Rescue endlich Silber und Berit Reichelt (Magdebrg) Bronze.
Weltmeister der Ak 40 wurde Jürgen Korzen (0:38,25 Min., Korschenbroich) vor Manfred Winkler (Region Uetersen), dem Österreicher Hans-Peter Ostermann, Stefan Scheufeld (Korschenbroich) und Norbert Haaser.
Marion Hannebohm (Ak 45) und Wolfgang Schrader (Ak 55) holten zweimal Bronze für Magdeburg. Ute und Dr. Gerd Hole siegten beide in der Ak 60+.

@Phil
14.02.2006, 09:46 Wer nicht antritt darf nörgeln! Oder bezahlst du das nächste mal den Wettkampf für alle, die nörgeln wollen?
mimi
13.02.2006, 18:08 Gibt es eigentlich keine Unterstützung/Förderung seitens des Verbandes für die Teilnehmer? Ich wäre auch sehr gerne nach Australien geflogen, aber leider habe ich das dafür nötige Kleingeld nicht. Wie sieht es eigentlich mit den Funktionären aus, müssen die auch alles aus der eigenen Tasche bezahlen? Viel Glück noch an alle Teilnehmer.
BingoBongo
13.02.2006, 11:14 Ist für die Europäer nunmal am anderen Ende der Welt und da sind die Teilnehmerzahlen nunmal nicht so in der Halle. Und damit sind na klar auch die Zeiten nicht so. Was die Leistung der angetretenen nicht schmälern soll!
phil
13.02.2006, 10:55 @?? wer nicht antritt, sollte auch nicht nörgeln!!!
@ all
Herzliche Glückwünsche an alle erfolgreichen Teilnehmer/-innen! Wünsche noch viel spass und weiterhin viel Erfolg in OZ. hang loose phil
Anke
13.02.2006, 10:55 Herzlichen Glückwunsch an alle!
Nadja
13.02.2006, 10:50 Großes Kompliment an die Bahro´s!!!
Michael
13.02.2006, 10:40 Man kann nur die schlagen die antreten!
??
13.02.2006, 09:11 Bis auf einige Ausnahmen, sind die Zeiten im Vergleich zur EM 2005 oder WM 2004 aber verdammt schlecht bzw. ist das Teilnehmerfeld mal wieder für eine WM ein Witz.

Erste deutsche Medaillen im Hindernisschwimmen
Hindernisschwimmen:
Am frühen Sonntagmorgen begann im zehn Stunden entfernten Australien die Weltmeiserschaft 2006. Und auch die ersten Medaillen aus deutscher Sicht gibt es zu bejubeln: Jürgen Korzen (Korschenbroich) gewann die Bronze Medaille über 200m Hindernisschwimmen in der AK 40 in 2:29,21. Norbert Haaser aus Markdorf am Bodensee wurde in der gleichen Altersklasse Fünfter. Marion Hannebohm (Magdeburg) gewann in der AK 45 die Silbermedaille.
Jeweils Gold in ihren Altersklassen im 100m Hindernisschwimmen gewann das erfolgreichste deutsche Rettungsschwimmer-Ehepaar Ute (AK 60) und Dr. Gerhard Hole (AK 65+).

In der Hindernisstaffel gewann das Magdeburger Männerteam der AK 200+ Bronze, während das Damenteam der AK 170 einen Weltmeistertitel hinzusteuerte. Die Jungs der AK 140 aus Korschenbroich schwammen als drittschnellste unter den Hindernissen her.

Gurtretterstaffel:
Erneut Bronze für das Magdeburger Männerteam der AK 200+, Gold für die Magdeburger Mädels der AK 170.

Phil
12.02.2006, 16:31 meinen Respect an die Magdeburger,

Teilnehmer
Nachdem nun alle Teams bis zum eigentlichen Meldetermin (21. Januar) gemeldet haben sollen, haben die Organisatoren der Rescue 2006 die Teilnehmerzahlen bekanntgegeben. Die Verantwortlichen melden eine Akkreditierungszahl von 3.500 Personen, hinzu kommen noch ca. 300 freiwillige Helfer. Weitere Meldungen gegen ein erhöhtes Meldegeld sind aber noch möglich.

Aus Deutschland haben 13 DLRG-Teams gemeldet:
Interclubs: Alpen, Berlin-Lichtenberg, Bermatingen-Markdorf, "ForceField" Halle-Saalkreis, Korschenbroich, Malsch, Nümbrecht, Region Uetersen, Rheda-Wiedenbrück
Masters: Alpen, Berlin-Lichtenberg, Bermatingen Markdorf, Bezirksverband Halle, Fellbach, Region Uetersen, Remagen, Rheda-Wiedenbrück und Telgte.

Ebenfalls dabei:: Die Kampfrichter Birgit Götker, Arno Eberle und Wolfgang Draaijer und die Teams Echt, Zevenaar und Surfboat Holland aus den Niederlanden; Baden-Brugg aus der Schweiz, das Polizei-Team der Wiener Neustadt aus Österreich sowie aus Belgien die auch in Deutschland bekannten Teams Barvaux Sauvetage und "Force of International Rescue Elite" genannt "FIRE".
Für das Team aus Surfers Paradise wollte auch der Rheinböllerner Martin Klimach starten, der dort momentan studiert. Ob er sich für das Team qualifizierte, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Stories rund um die Rescue
- Die DLRG Berlin-Lichtenberg wird bei der Rescue 2006 von einem Kamerateam begleitet. Wir können uns dann erstmals im Fernsehen über Bilder von den Weltmeisterschaften erfreuen. Die Sendezeiten werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.

- Erstmals wird auf einem internationalen Wettkampf auch die 100m kombinierte Rettungssübung für Männer und Frauen einheitlich geschwommen. Der Weltverband hat die Tauchleistung auf jeweils 17,5m angeglichen.

- Für einen schnelleren Wettkampf und auch wieder Finalläufe bei den Weltmeisterschaften sollen die Qualifikations-Zeiten sorgen. Und die sind identisch festgesetzt mit denen für die Em 2005:

200m Hindernis: 2:24,00 (männlich) und 2:44,00 (weiblich)
50m Retten einer Puppe: 0:38,00 (m) und 0:45,00 (w)
100m Lifesaver: 1:08,00 (m) und 1:18,00 (w)
200m Super Lifesaver: 2:42,00 (m) und 3:06,00 (w)
100m kombinierte Rettungsübung: 1:19,00 (m) und 1:32,00 (w)
100m Retten mit Flossen: 1:03,00 (m) und 1:11,00 (w).

- Tiefster Winter derzeit in Kanada. Nichtsdestotrotz müssen sich die Rettungssportler auf die Rescue vorbereiten.
Sie trotzen dem Schnee und der Kälte und haben ihre eigenen Trainingsmethoden entwickelt: Im Hallenbad sind Board und Ski an der Beckenwand befestigt und "wir paddeln einfach gegen die Wand", sagt Carla St. Germain (St. Laurent Lifeguard Assoc.).
"Und weil die Strände alle mit Schnee und Eis bedeckt sind, machen wir unser Sprint- und Beach-Flags-Training eben im Schnee - wir laufen mit Schneeschuhen." Das ist auch deshalb besonders spannend, weil der Beach-Flags-Stab einfach durch einen Becher heißen Kaffee ersetzt wird. "Das ist schon hart, mit all der Winterkleidung zu laufen", sagt Carla St Germain, "aber dafür wirds bestimmt umso leichter, wenn wir nur den Badeanzug anhaben und barfuß laufen."

Daniel Berube, Susan Kelly, Carla St. Germain und Oliver Gomes scheuen auch im Schnee nicht den Sprung nach einem Beach Flag. - Derweil paddelt Kathleen Petereit aus Vancouver auf ihrem zugefrorenem See. (Bilder unten)

 

 


- Der Südafrikaner Jasper Mocke, Schwager von Surf-Ski-Weltmeisterin Nikki Mocke (2004) und Bruder von Ironman und Weltklasse-Surfski-Spezialist Dawid Mocke, geht neue Wege, um sich den teuren Flug nach Australien leisten zu können. Auf einer südafrikanischen Homepage verkauft er für ein paar Dollar Trainingseinheiten mit ihm selbst und verspricht, dass er in der Form seines Lebens sei und es sich dementsprechend auszahle.
Ein Trainingskollege versteigerte sogar sein K1 Rennkajak. Jeden Cent, den er mehr einnahm als erhofft, spendete er Jasper. So kamen sogar 1.000 Rand (150 Euro) extra zusammen.



Die Favoriten
Favoriten auf den Sieg bei den Nationalmannschaften sind die Australier. Dahinter werden wohl die Südafrikaner, Neuseeländer (die aber schlechter besetzt sind, als bei der Rescue 2004) und die Deutschen um die weiteren Plätze kämpfen.

Das Team der Bundestrainerin Anne Lühn reist als bestes europäisches Team und Gesamtvierter der WM 2004 auf den fünften Kontinent und strebt dort ein ähnlich gutes Ergebnis an. Sportlich setzt Anne Lühn vor allem auf die traditionelle Stärke ihres Teams in der Schwimmhalle: „Aufgrund der Witterung konnten wir jetzt seit einem halben Jahr nicht mehr im Freigewässer trainieren. Die Australier, Neuseeländer und Südafrikaner kommen dagegen aus der Saison und sind traditionell in diesen Disziplinen stark. Es wird dort also schwer, Punkte zu sammeln. In der Halle haben wir bessere Aussichten.“

Die Wettbewerbe der Vereinsmannschaften - die Interclubs - sind die sogenannten "Champions League Wettbewerbe". Da jedes Land mehrere Top-Schwimmer (Die Australier im Surf, die Europäer im Pool) für ihren jeweiligen Verein aufbietet, ist das Niveau höher einzuschätzen als bei den "Nationals", da immer noch die eine oder andere Überraschung passieren kann.

Favorit auf den Gesamtsieg sind die Gewinner der letzten drei Weltmeisterschaften: Maroochydore SLSC (2000, 2002) aus Australien und Durban Surf (2004) aus Südafrika (In Besetzung: Gareth Fowler, Ryan Brenann, Paul Dias, Shaun Dias, Barjo van Niekerk, Blane Wood, Kristi Kuhlmey, Kendal Artz, Chantelle Godfrey, Bronwyn Baumgart, Gaby Bombadieri and Katherine Bilro. Trainer ist der ehemalige Weltklasseathlte Brett Challenor). Das deutsche Team aus Halle-Saalkreis, welches bereits zweimal (2000, 2004) die Pool-Wertung gewann, wird ebenfalls wieder vorne erwartet.

Für das belgische Team FIRE plant Hans Bylemans, ein ehemaliger Olympia-akredirter Schwimmer und Ex-Rettungsschwimmweltrekordler (Manikin Tow with Fins) aus Belgien, ein europäisches Spitzenteam mit zahlreichen internationalen Rettungsschwimmern (u.a. Elena Prelle und Monique Driessen) an den Start zu schicken und so einen Angriff auf die Weltkrone, welches dem Team durchaus zuzutrauen ist.

Stark verbessert ist auch der Drittlatzierte aus 2004: Das Team aus Northcliffe (neu mit Jeremy Cotter und den Eckstein-Brüdern), welches sich aber nur auf die Surf-Disziplinen konzentriert und wie gewohnt eine Aufholjagd starten wird.
Erwartet werden in den Top Ten aus Deutschland auch wieder die Teams aus Berlin-Lichtenberg und Rheda-Wiedenbrück, die dort schon einen Stammplatz sicher haben.
Aus europäischer Sicht werden wohl auch Alcarreno Salvamento aus Spanien, Club Torino aus Italien und EN Albi aus Frankreich in den vorderen Rängen zu finden sein. Dagegen wird das Team aus Portreath (Cornwall, Großbritannien), welches bei der EM in Lübeck noch die Freigewässerwertung gewann, wohl in der Endabrechnung keine Rolle spielen.

Die Nationalmannschaften
Anne Lühn aus Deutschland setzt größtenteils auf die erfolgreichen Sportler der World Games und Europameisterschaft 2005 - neu ist lediglich Katrin Altmann.

Im Einzelnen starten bei den Damen:
Katrin Altmann (Berlin-Lichtenberg), Aline Hundt, Stefanie Kasperski und Anke Wieland (alle Halle-Saalkreis), Christine Kittel (Leer) und Katja Popke (Luckenwalde)
und bei den Herren:
Sören Borch, Nyk Bahro (Berlin-Lichtenberg), Lutz Heimann, Martin Bürger und Hagen Leditschke (Halle-Saalkreis) und Carsten Schlepphorst (Rheda-Wiedenbrück)

Hier noch eine Aufstellung der Nationalmannschaften der wichtigsten Länder:

 

Australien

Neuseeland

Großbritannien

USA

Zane Holmes (Kawana Waters), Zane Campbell (Wanda), Ryan Hartup, Nathan Smith (beide Cronulla), David Lush und Jason O'Pray (beide Maroochydore)

Abby Lewtas (Anglesea), Kristy Munroe, Alex Bannon (beide Alexandra Headland), Jennifer Parry (Maroochydore), Kristyl Smith (Northcliffe) und Sarah Windsor (Mudjimba)

Morgan Foster [Captain], Glenn Anderson, Steven Ferguson, Michael Buck Auckland, Dominic Toomey, Nathan Henderson sowie

Johanna O'Connor, Holly Moczydlowski, Nikki Cox, Lucy Pengally, Julia Toomey und Ayla Dunlop-Barrett

Matt Bowden, Iain Brown, Robbie Sandbach, Stuart Snell, Garod Thomas and Tim Widdershoven; Debi Chopman, Kirsty Edwards, Jenna Hawkey, Rachel Pascoe, Katy Whear and Alexa White

Renee Locarnini, Dana McCreary, Sara McLarty, Tilly Hoskins, Maggie Hogan;

Micha Burden, Blaine Morgan, Matt Simonton, Brian Murphy, Chayne Watson, Kicker Vencill, Andy Bailey bei den Herren.

Schweiz

Niederlande

Italien

Österreich

Jasmin Freudiger (Innerschwyz), Andrea Gerber (Bern), Katrin Eidam (Bern), Karin Camenzind (Innerschwyz), Sandra Portmann (Innerschwyz); Philip Hediger (Innerschwyz), Thomas Oesch (Richterswil), Pascal Reichmuth (Innerschwyz), Tobias Wiget (Innerschwyz), Oliver Greber (Bern).

Monique Driessen, Ineke Goossens, Maike op het Veld, Anneloes Peulen, Maartje van Keulen, Sandra Temmerman

Ruud van Bommel, Hans Vijge, Robert Hendriks, Ruud Huijts, Rik op het Veld

Damen: Erica Buratto und Elena Prelle (beide CN Torino?), Annamaria Costagliola (Atlantis Posillipo), Martina Mariti (Ronciglione Capranica), Alessia Larocca (VVF Modena) und Isabella Cerquozzi (Fiamme Oro Roma) Herren: Marcello Onadi (VVF Salza Torino), Massimiliano Eroli (Carabinieri), Daniele Battegazzore und Nicola Ferrua (beide Swimming Alessandria), Germano Proietti und Mauro Locchi (beide Fiamme Oro Roma) und Marco Mosconi (Marina Militare)

Melanie Koschina (Vlbg), Paula Sagmeister (NÖ), Barbara Pirstinger (Slzbg), Kathrin Zeisberger (Ktn), Daniel Reichmuth und Jakob Hengl (Vlbg).

Bekanntgabe des Veranstalters der Rescue 2008
Die Rescue ist nicht nur der sportliche Höhepunkt der Rettungssportsaison - die International Lifesaving Federation (ILS) entscheidet auch, wo die Rescue 2008 ausgetragen wird. Die DLRG bewirbt sich mit den Standorten Berlin und Warnemünde und einem Termin im Juli (18. Juli bis zum 2. August 2008), genau zwischen dem Ende der Fußballeuropameisterschaft und dem Beginn der Olympischen Spiele neben den Bewerbern aus Spanien (Barcelona) und Belgien (Oostende).
Und Warnemünde ist heißester WM-Kandidat

Dass Warnemünde Austragungsort der kommenden Weltmeisterschaften wird, ist der große Wunsch der DLRG. Und die Zeichen, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, stehen nicht schlecht. Obwohl sie sich ein bisschen wie auf einer Expedition zum Nordpol gefühlt hätten, seien sie positiv beeindruckt von den Bedingungen in Warnemünde, sind der Südafrikaner Jelle Meintsma und der Australier Rob Bradley einig. Deren Wohlwollen ist gut, gut für Warnemünde, denn Meintsma und Bradley gehören zum Bewertungskomitee der International Lifesaving (ILS) Federation und hat sich die Wettkampfstätten kürzlich angesehen. Die DLRG hat sich bei der ILS-Federation um die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2008 beworben. „Die Hallenwettkämpfe sollen in Berlin in der Europapark-Schwimmhalle stattfinden, übrigens eine der modernsten Schwimmhallen Europas“, sagt Detlev Mohr, Vizepräsident der DLRG. Die Außenwettkämpfe am Strand sollen in Warnemünde durchgeführt werden- dort wo seit vielen Jahren der Nivea-Cup ausgetragen wird. Die Bedingungen seien sehr gut, betont Mohr. „Der breite Strand bietet ausreichend Platz für die zahlreichen Wettkampfstätten“, so Mohr. Neben der Feinheit des Sandes spiele bei der Bewertung auch die geeignete Wassertiefe eine Rolle, fügt der Mohr an.
Neben den örtlichen Gegebenheiten dürfte bei der Entscheidungsfindung der zwei Vetreter der ILS-Federation auch die große Erfahrung der DLRG mit der Durchführung großer Strandwettbewerbe eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Für die DLRG sprechen die regelmäßige Ausrichtung des Nivea-Cups, der Rettungsschwimmer-World-Games sowie die Europa-Meisterschaft der Rettungsschwimmer im vergangenen Jahr. Besonders lobenswert sei in Warnemünde auch die enge Zusammenarbeit mit der Stadt, des Kurbetriebes und dem Land, betonte Detlev Mohr. (DLRG)

Die beiden Wettkampfstätten - Warnemünde Strand und Europapark Berlin - sind etwa 240 Kilometer und zweieinhalb Stunden Fahrtzeit voneinander entfernt.

Porträts

Carsten startet in Australien seine 7. Rescue und die 6. im Nationaldress. Manfred Winkler ist bereits Weltmeister bei den Masters und will dort erneut erfolgreich sein.


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